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Hilfe bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in ganz Europa

Anlässlich des Weltherztags möchten wir aufzeigen, wie digitale medizinische Geräte (DMDs) Patienten und Ärzten bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind jährlich für etwa 32 % der Todesfälle weltweit und 37 % der Todesfälle in der Europäischen Union verantwortlich. Daher ist es für uns wichtig, dass die von EIT Health unterstützten Start-ups den digitalen Wandel in der kardiovaskulären Versorgung in ganz Europa vorantreiben.

 „DMDs nutzen die beste Technologie, um sicherzustellen, dass die Patienten mit der größtmöglichen Genauigkeit und Effizienz behandelt werden. Durch den Einsatz von DMDs bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen können wir bessere Ergebnisse für die Patienten erzielen und gleichzeitig den Kardiologen die Instrumente an die Hand geben, mit denen sie ihre Arbeit so effizient wie möglich erledigen können. Die Bewältigung der Herausforderungen und die Berücksichtigung der Besonderheiten von DMDs in Bezug auf die Erstellung klinischer Nachweise, die Bewertung durch die Regulierungsbehörden und die HTA-Bewertung für die Erstattungsverfahren ist von größter Bedeutung, um den Zugang der Patienten zu innovativen digitalen Produkten zu erleichtern“, so Jean-Marc Bourez, CEO von EIT Health.

Für Start-ups ist es oft schwierig, digitale Medizinprodukte auf den Markt zu bringen, da die regulatorischen Rahmenbedingungen in Europa sehr unterschiedlich sind. Trotz der regulatorischen Einschränkungen spielt EIT Health eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung des Wachstums junger Unternehmen, die DMDs entwickeln, und bei der Förderung eines fairen Marktzugangs zu lebensrettenden Technologien.

EIT Health wurde kürzlich vom französischen Gesundheitsministerium und EUNetHTA ausgewählt und wird die Arbeit der Europäischen Taskforce für die harmonisierte Bewertung von DMDs überwachen. Ziel dieser Gruppe ist es, eine standardisierte Strategie für die europäische Bewertung anzubieten und damit die nationale Bewertung und Erstattung von DMDs durch die Krankenkassen zu unterstützen. Solche Initiativen werden sicherstellen, dass Europa gleiche Wettbewerbsbedingungen für Patienten bietet, die Zugang zu den neuartigen Therapien suchen, die von auf CVD spezialisierten Start-ups wie Acorai und inHEART entwickelt werden.

 

Acorai und inHEART sind zwei Beispiele für Start-ups, die bahnbrechende Technologien zum Management von Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln. Als Teilnehmer an EIT-Gesundheitsprogrammen und Empfänger von EIT-Gesundheitsfinanzierungen haben beide Start-ups Zugang zu einer Fülle von Ressourcen und Wissen erhalten, die es ihnen ermöglichen, Hindernisse auf dem Weg zum Markteintritt zu überwinden:

  • Acorai – ist ein nicht-invasives Gerät zur Überwachung des intrakardialen Drucks, das dazu beitragen soll, erneute Krankenhausaufenthalte und die Sterblichkeitsrate im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz zu verringern. Das Unternehmen nahm am EIT Health’s Gold Track program teil, einem maßgeschneiderten Skalierungsprogramm, das potenzielle Start-ups mit hochkarätigen Beratern aus dem Bereich Life Sciences zusammenbringt. Acorai plant, im nächsten Jahr eine Zulassungsstudie mit Ärzten durchzuführen, gefolgt von Ergebnisstudien und einer Markteinführung im Jahr 2024.

 

  • inHEART– bietet ein cloudbasiertes Softwaresystem an, das präoperative medizinische Bildgebung in einen digitalen 3D-Zwilling des Patientenherzens umwandelt und es Kardiologen ermöglicht, den Behandlungsansatz für jeden Patienten individuell anzupassen und zu optimieren, um die Operationsdauer zu verkürzen und den Behandlungserfolg zu verbessern. inHEART nahm sowohl am EIT Health Catapult Competition and als auch am Bridgehead Competition teil. EIT Health finanziert klinische Studien und gesundheitsökonomische Forschung für das Start-up. Das Start-up versucht, eine Finanzierung zu erhalten.

 

„Die Zusammenarbeit mit EIT Health hat uns nicht nur bei der Kapitalbeschaffung geholfen, sondern uns auch Zugang zu Beratern verschafft, die insgesamt mehr als 150 Jahre an wertvoller Branchenerfahrung, Wissen und Einblicken in unser Geschäft eingebracht haben, zu denen wir sonst keinen Zugang gehabt hätten. Die Unterstützung von EIT Health hat es uns ermöglicht, unser Geschäftsmodell so auszurichten, dass wir uns in der komplexen europäischen Zulassungslandschaft besser zurechtfinden, was uns unserem Ziel einen Schritt näher gebracht hat. Wir hoffen nun, dass wir die Studien beschleunigen können, um den Patienten in ganz Europa einen gleichberechtigten Zugang zu unserem DMD zu ermöglichen.“ – sagt Matthew Mace, Vertriebsleiter bei Acorai.

„Die Finanzierung und das Mentoring von EIT Health haben entscheidend dazu beigetragen, dass inHEART ein erfolgreiches Produkt auf den Markt bringen, Investoren anziehen und Bekanntheit erlangen konnte. Die Teilnahme an den Programmen von EIT Health hat uns in die Lage versetzt, eine Marktzugangsstrategie zu entwickeln, mit der wir die üblichen Herausforderungen für Start-ups überwinden können, z. B. die Kostenerstattung. Mit der Unterstützung von EIT Health sind wir zuversichtlich, dass wir unsere Technologie mehr Kardiologen in ganz Europa zur Verfügung stellen können“. – sagt Todor Jeliaskov, Vorsitzender und CEO von inHEART.