Event

[Webinar] Gemeinsamer Aufruf für deutsch-französische Innovationsprojekte zu KI-Technologien für Risikoprävention, Krisenmanagement und Resilienz

März
17-17
Begin: 13.00 - 14.00 (MEZ)
Online

Wie im Vertrag von Aachen und im Fahrplan für ein Forschungs- und Innovationsnetzwerk für künstliche Intelligenz festgelegt, werden Frankreich und Deutschland ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) verstärken. Diese deutsch-französische Zusammenarbeit in angewandter Forschung wird sich auf das Ziel dieser Strategie auswirken, die Schaffung eines gemeinsamen KI-Ökosystems zu fördern. Beide Länder sind sich einig, dass sie führende Forschung auf dem Gebiet der KI anbieten und die Verbindungen zu bestehenden Strukturen vertiefen werden, die auf der Grundlage ihrer nationalen KI-Strategien eingesetzt werden.

Aus der Gesundheits- und Wirtschaftskrise, mit der die Welt derzeit aufgrund von Covid-19 konfrontiert ist, entstehen neue Herausforderungen und Möglichkeiten für KI-Lösungen. KI-Lösungen können die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen fördern, mit denen beispielsweise das Gesundheitswesen modernisiert, Logistikketten gesichert oder Produktionssysteme neu erfunden werden können, um unsere wirtschaftliche Souveränität zu stärken. Ziel ist es, neue KI-Lösungen zu entwickeln, um unsere Welt widerstandsfähiger gegen Krisen aller Art (Gesundheit, Klima usw.) zu machen, die sich wahrscheinlich häufen werden. Das Pariser Abkommen legt einen globalen Rahmen fest, um den schädlichen Klimawandel zu vermeiden. Deutschland und Frankreich teilen diese Werte. Deutschland und Frankreich teilen auch gemeinsame Werte in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit KI, um eine KI aufzubauen, die die Menschenrechte achtet, und eine Wirtschaft aufzubauen, die die Umwelt respektiert. Datenhoheit ist ein sehr wichtiges Thema. Eine ausgewogene Politik zum Schutz personenbezogener Daten (DSGVO) ist erforderlich, um eine innovationsfreundliche Wirtschaft zu schaffen. Die DSGVO ist die regulatorische Grundlage für den Datenaustausch zwischen Frankreich und Deutschland.

Dieser gemeinsame Aufruf richtet sich an angewandte deutsch-französische Forschungs- und Innovationsprojekte zu Technologien der künstlichen Intelligenz für Risikoprävention, Krisenmanagement und Resilienz. Der Aufruf zielt darauf ab zu untersuchen, wie KI dazu beitragen kann, Lösungen zu entwickeln, die Krisen in naher Zukunft erkennen und antizipieren und deren Auswirkungen minimieren, indem sie bei der Entscheidungsfindung und Automatisierung Unterstützung bieten. Eine neue Initiative für Modellierungs- und Prognosewerkzeuge sowie für die Automatisierung zur Schaffung einer widerstandsfähigeren Gesellschaft ist erforderlich, um die Herausforderungen des Krisenmanagements zu bewältigen. Das Hauptaugenmerk wird auf wirtschaftlich und politisch wichtigen Anwendungsbereichen wie Gesundheit, Handel und Nachhaltigkeit liegen. Das aus dieser Zusammenarbeit gewonnene Wissen und die daraus resultierenden Lösungen sollten auf verschiedene Arten von Krisen übertragbar sein. Der Aufruf konzentriert sich auf die Beschleunigung des Technologietransfers von der Forschung hin zu KMUs, Geschäftsmodellen und Produkten.

Ziel ist es, neue Kooperationsprojekte zu realisieren, insbesondere solche, bei denen Forschung und Industrie zusammenarbeiten. Die gemeinsamen Projekte zielen auf die Entwicklung vorwettbewerblicher Produkte und Dienstleistungen ab und werden Themen auswählen, die technologische Hindernisse mit sich bringen, aber in beiden Ländern ein großes wirtschaftliches Potenzial bieten. Wissenschaftliche Erkenntnisse sollten auf die Entwicklung marktfähiger High-Tech-Technologien mit einem hohen Potenzial für praktische Anwendungen übertragbar sein.

 

Webinar-Teilnahmelink:

https://global.gotomeeting.com/join/885922301

 

Deutsche Seite zum Aufruf.

Französische Seite zum Aufruf.

 

Zeitplan

  • Veröffentlichung des Aufrufs zur Einreichung von Vorschlägen: 03. Februar 2021
  • Frist für die Einreichung von Projektvorschlägen: 29. April 2021 um 12 Uhr
  • Anhörung von Projekten: 14. – 18. Juni 2021
  • Mitteilungen an Antragsteller: ab 23. Juli 2021
  • Vollständiger Antrag auf Projektvorschlag eingegangen: bis zum 22. Oktober 2021
  • Genehmigung: November 2021 – Februar 2022
  • Projektbeginn: ab März 2022
  • Projektende: bis Februar 2025

Abhängig von der Anzahl der eingereichten Projekte wird eine zweite Runde der Aufforderung zur Einreichung von Projekten organisiert, sofern Budgetmittel zur Verfügung stehen.