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Das EIT kommt nach Israel – Offizielle Eröffnung des neuen europäischen Hubs in Tel Aviv

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat in Tel Aviv ein neues Innovationszentrum eingerichtet, um neue Möglichkeiten für europäische und israelische Innovatoren und Unternehmer zu schaffen.

Als Europas Innovationsmotor integriert das ETI Unternehmens-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen in eine dynamische paneuropäische Partnerschaft. Dieses Zentrum wird die Aktivitäten der EIT-Gemeinschaft in Israel stärken und als Brücke zwischen den europäischen und israelischen Innovationsökosystemen fungieren. Sie wird die ETI-Gemeinschaft bei der Schaffung eines grüneren, gesünderen und nachhaltigeren Planeten unterstützen.

Über 200 Interessenvertreter aus dem israelischen und europäischen Ökosystem nahmen gestern Abend an der Eröffnungsveranstaltung teil, darunter Emanuele Giaufret (EU-Botschafterin in Israel), Nili Shalev (Geschäftsführerin der Direktion Forschung und Innovation Israel-Europa) und Rolf Nagel (Mitglied des Verwaltungsrats des ETI) sowie Innovatoren aus Wirtschaft, Hochschulbildung und Forschung.

Der EU-Botschafter in Israel, Emanuele Giaufret, sagt: „Die Einrichtung eines EIT-Hubs in Tel Aviv ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die europäisch-israelische Zusammenarbeit im Bereich der Innovation zunimmt. Hinzu kommen die erfolgreiche Teilnahme Israels am EU-Programm Horizon 2020 und die Möglichkeiten für KMU. Europa und Israel rücken immer näher zusammen, in Innovation und Forschung zum Wohle unserer Bürger.“

Nili Shalev, Geschäftsführerin der israelisch-europäischen Forschungs- und Innovationsdirektion, kommentiert: „Ich war sehr erfreut, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Israel ist seit mehr als 23 Jahren an den europäischen Rahmenprogrammen beteiligt, und die Einrichtung des ETI-Hubs in der Gründungsnation ist ein bedeutender Meilenstein und eine große Chance, die Beziehungen zwischen den Forschungs- und Innovationsgemeinschaften in Europa und in Israel in einem breiten Spektrum von Technologiebereichen zu stärken“.

Martin Kern, Direktor des EIT, fügt hinzu: „Das Treffen des EIT als Europas größte Innovationsgemeinschaft mit dem pulsierenden Ökosystem Israels ist eine perfekte Ergänzung. Das EIT-Drehkreuz wird eine Brücke sein, um die beiden zusammenzubringen und die Unternehmer zu motivieren, Lösungen für die dringenden globalen Herausforderungen zu finden. Zu den gemeinsamen Aktivitäten gehören die Ausweitung innovativer Unternehmen und die unternehmerische Ausbildung in ganz Europa und Israel. Das ETI hilft Unternehmern, schneller erfolgreich zu sein.“

Unternehmer müssen global skalieren, um Wirkung zu erzielen und wettbewerbsfähig zu bleiben. „Die EIT-Gemeinschaft leistet dafür unschätzbare, gezielte Unterstützung, und ich freue mich, dass dieser Hub dazu beitragen wird, das florierende israelische Ökosystem mit Europa zu verbinden“, fügte Eshcar Ben Shitrit, CEO von Redefine Meat, unterstützt von EIT Food, hinzu.

Im Laufe der Jahre hat die Partnerschaft zwischen der EU und Israel die akademischen und industriellen Spitzenleistungen Israels gestärkt, zu Investitionen in Forschungsinfrastrukturen geführt und langfristige, innovative Forschung ermöglicht. Die Aktivitäten des neu eingerichteten EIT-Hubs in Tel Aviv werden die bestehenden Aktivitäten des EIT der Gemeinschaft in Israel ergänzen. Diese werden im Jahr 2020 durch eine verstärkte Unterstützung von Innovatoren des EIT Health (das die Entwicklung des EIT Hubs leitet), des EIT Climate-KIC, des EIT Food und des EIT Urban Mobility skaliert.

Der Hub wird die Präsenz und die Aktivitäten der EIT-Gemeinschaft im Land ausbauen, insbesondere im Bereich der Unternehmensförderung und der unternehmerischen Ausbildung, indem er Know-how, Kooperationen und Peer-Learning zum besseren Schutz beider Ökosysteme austauscht. Dazu gehört auch „Connect & Experience“, das sich auf das Training der Startup-Entwicklung konzentriert. Der Hub wird auch als Plattform für das gegenseitige Lernen zwischen europäischen und israelischen Innovatoren dienen und ihnen helfen, neue Ideen in innovative Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Das Programm „Disrupt Me“ wird beispielsweise Unternehmen aus Europa und Israel in einem tiefen Matchmaking-Prozess zusammenbringen.