
Rehab + wurde entwickelt, um die Herzrehabilitation zukunftssicher und für Patienten unmittelbar nach einem Herzinfarkt zugänglich zu machen. Wir stellen Patienten in den Mittelpunkt — unser Ansatz konzentriert sich darauf, die Bedürfnisse und Schmerzpunkte der Patienten in diesem schwierigen Prozess zu verstehen. Bei jedem Schritt haben Patienten und Pflegekräfte unsere Lösung durch Patienteninterviews und Arbeitssitzungen mitentwickelt, womit bei unserem Designansatz der Mensch im Zentrum steht.
Wir glauben daran, Patientenversorgungswege umzugestalten — Unser 10-köpfiges Konsortium von EU-Organisationen, darunter Rehabilitationskrankenhäuser, Kostenträger, professionelle Kardiologie-Gesellschaften, ein Universitätszentrum für Kardiologieforschung und ein Patientenforum, arbeitet derzeit daran auszuwerten, wie sich diese Lösung auf die Leben von Menschen auswirkt.
Rehab + setzt sich mit einer signifikanten Lücke in der Rehabilitaion nach Herzerkrankungen auseinander, die durch die Pandemie weiter verschärft wurde. Die Programmziele entsprechen drei Schwerpunkten von EIT Health:

Rehab+ wird gemeinsam mit Patienten und Rehabilitations-Teams entwickelt. Dies sind die Konsortion-Partner:
Programmleitung: Amgen Europe und Amgen Spain
Technologieplattform: Liva Healthcare
Einbindung:
La Paz university Hospital (Madrid)
Vall d’Hebron Hospital, (Barcelona)
Virgen de la Victoria, (Malaga)
Zuyderland Hospital in Sittard-Geleen (Netherlands)
Regionale Investoren:
Servicio Madrileño de Salud, SERMAS
Servicio Andaluz de Salud, SAS
Servicio Català de la Salut, Cat Salut
Auswertung: Maastricht University, Center for Cardiology Research
Rehab+ wird validiert von:
Spanish Society of Cardiology (SEC)
Netherlands Society of Cardiology (NVVC)
Foro Español de Pacientes (Spanish Patients Forum)

Strategien zur Einbindung von Vorsorgeprogrammen für Post-HI-Patienten: Rehab+ Lösungselemente werden von der Forschung bestätigt.
Piepoli MF, Corrà U, Dendale P, et al. Challenges in secondary prevention after acute myocardial infarction: A call for action.
European Journal of Preventive Cardiology. 2016;23(18):1994-2006. doi:10.1177/2047487316663873
Den Faktor Coach differenzieren: Nachweis der Effizienz und des Einflusses auf die Einhaltung von Programmen durch den Patienten und Verhaltensergebnisse.
Komkova A, Brandt C, Hansen Pedersen D, Emneus M, Sortsø C Electronic Health Lifestyle Coaching Among Diabetes Patients in a Real-Life Municipality Setting: Observational Study
JMIR Diabetes 2019;4(1):e12140. doi: 10.2196/12140
E-Health-Lösungen wie Rehab + werden in der kardiovaskulären Gesundheitsversorgung und Prävention immer häufiger zum Einsatz kommen, wobei die Mitentwicklung mit Patienten und Angehörigen der Gesundheitsberufe zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Frederix I, Caiani EG, Dendale P, et al. ESC e-Cardiology Working Group Position Paper: Overcoming challenges in digital health implementation in cardiovascular medicine.
European Journal of Preventive Cardiology. 2019;26(11):1166-1177. doi:10.1177/2047487319832394
Die digitale Tele-Rehabilitation senkt nachweislich bereits die Kosten für das Gesundheitswesen und die Gesellschaft. Es hat sich auch als mindestens so kosteneffizient wie die konventionelle Herzrehabilitation erwiesen.
Brouwers, R.W.M., van Exel, H.J., van Hal, J.M.C. et al. Cardiac telerehabilitation as an alternative to centre-based cardiac rehabilitation.
Neth Heart J 28, 443–451 (2020).