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The EIC & EIT Health Pilot Collaboration: EIT Health opens Bridgehead programme to EIC-Start-ups

EIT Health und der Europäische Innovationsrat (EIC) unterzeichneten eine einjährige Pilotkooperation im Rahmen des Förderprogramms Horizon 2020. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Synergien zwischen den beiden Organisationen aufzubauen, um Europas Innovationen und bahnbrechende Technologien im Gesundheitswesen besser zu fördern.

EIT Health hat angekündigt, sein Programm „Bridgehead“ für Start-ups im Gesundheitsbereich zu öffnen, die vom European Innovation Council unterstützt werden (Bridgehead Call for EIC Ventures), und damit die ersten Aktivitäten im Rahmen der kürzlich vereinbarten Pilotkooperation zu starten. Im Rahmen dieser Partnerschaft erhalten Start-ups aus dem Gesundheitswesen oder den Biowissenschaften, die aus den Pipelines beider Organisationen stammen, Zugang zu größeren Netzwerken, verbesserten finanziellen Möglichkeiten sowie zu Dienstleistungen zur Beschleunigung und Entwicklung von Unternehmen. Die Zusammenarbeit wird es den vielversprechendsten Start-ups außerdem ermöglichen, ohne Verzögerung zwischen ausgewählten EIT-Gesundheits- und EIC-Programmen zu wechseln und so je nach ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten die beste Unterstützung zu finden. Der „EIT-EIC CollabPilot“ wurde über Horizon 2020 mit einer Million Euro finanziert und wird von EIT Health koordiniert.

 

Im Rahmen der Zusammenarbeit werden den vom EIC unterstützten Unternehmen verschiedene Flaggschiffprogramme des EIT Health angeboten, darunter Bridgehead, Gold Track und Bootcamps.

Das Bridgehead-Programm, das sich derzeit in seinem vierten Jahr befindet, unterstützt Start-ups, die die Tragfähigkeit ihrer Lösung in einem oder mehreren Heimatmärkten bewiesen haben, bei der Expansion in neue internationale Märkte. Zu diesem Zweck bietet das Programm den Start-ups finanzielle Unterstützung und Beratung durch Mitglieder des überprüften europäischen Netzwerks. So beraten die erstklassigen Beschleuniger, Inkubatoren oder Cluster von EIT Health die teilnehmenden Start-ups hinsichtlich der Durchführbarkeit auf den von ihnen angestrebten Märkten und öffnen ihnen die richtigen Türen für die Gründung und das Wachstum grenzüberschreitender Unternehmen.

Start-ups im Gesundheitssektor stehen vor großen Herausforderungen, wenn sie ihr Geschäft in einem komplexen und regulierten Umfeld effektiv international ausweiten wollen. Der Gesundheitsmarkt in Europa ist stark fragmentiert, was bedeutet, dass Start-ups das, was in einem Markt gut funktioniert hat, nicht einfach auf einen anderen übertragen können, da sich die lokalen Vorschriften, Kostenträger und Gesundheitssysteme stark unterscheiden. Jüngste Daten von McKinsey & Company zeigen, dass Europa zwar 36 Prozent aller formell finanzierten Start-ups hervorbringt, aber nur 14 Prozent der weltweiten Start-ups mit einer Marktbewertung von mehr als 1 Milliarde Dollar, bevor sie an die Börse gehen oder ausscheiden (Einhörner). Finanzierung, Fachwissen, Ressourcen und Kontakte sind allesamt entscheidend für den potenziellen Erfolg von Start-ups im Gesundheitswesen und ihre Fähigkeit, zu skalieren.