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Projektförderung: Digitalisierung Gesundheit und Pflege in Baden-Württemberg – Reallabor „KI im Gesundheitswesen“

Künstliche Intelligenz – also die Übertragung menschlichen Lernens und Denkens auf Computer – kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die medizinische und pflegerische Versorgung besser und individueller zu gestalten.

Baden-Württemberg möchte seine Vorreiterrolle im Bereich Digitalisierung in Medizin und Pflege ausbauen und der Aufforderung seitens der Europäischen Union durch Errichtung eines Reallabors „KI im Gesundheitswesen“ mit bundesweitem Vorbildcharakter nachkommen.

Das Ziel ist es, ein einzelnes Reallabor zu fördern, das durch die Einbindung von Kooperationspartnern notwendige Kompetenzen bündelt und damit folgende Aufgabenfelder wahrnehmen kann:

  • Verbesserung von KI-Kompetenz und –Akzeptanz
  • Translationsforschung
  • Translation

Hierfür stellt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg im Rahmen des Maßnahmenpakets „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“  Haushaltsmittel in Höhe von bis zu 2,35 Millonen Euro zur Verfügung.

Um sicherzustellen, dass die Kriterien des Aufrufs reale wirtschaftliche und wissenschaftliche Ansprüche widerspiegeln, bezog das Ministerium unter anderem Experten aus dem Partnernetzwerk von EIT Health Germany-Switzerland ein.

 

Wer kann sich bewerben?

  • Forschungseinrichtungen
  • Universitätsklinika
  • Unternehmen aus der Medizintechnik, die auf KI basierende Medizinprodukte entwickeln.

Antragsberechtigt sind juristische Personen. Projekte mit Kooperationen mehrerer Partner werden bevorzugt. Gewünscht sind Projektanträge, an denen Forschende, Leistungserbringende, ein oder mehrere Hersteller von Medizinprodukten sowie gegebenenfalls weitere Akteure wie Krankenkassen und Patientenorganisationen beteiligt sind. Auch (bundes-)länderübergreifende Kooperationen sind möglich.

Beim Antragsteller soll es sich um einen Akteur aus Baden-Württemberg handeln, der die Interessen der unterschiedlichen Stakeholder beziehungsweise Kooperationspartner neutral und frei von Partikularinteressen moderieren und koordinieren kann.

 

Für mehr Information, lies das Förderdokument oder besuche dieser Webseite.

Die vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen müssen bis 30. Juni 2022 per Post und zusätzlich per Mail an digitalisierung-mp@sm.bwl.de eingegangen sein. Nach Fristablauf eingehende Anträge werden nicht berücksichtigt.