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Neue Finanzspritze für den EIT Health Catapult Finalisten Spindiag

Der EIT Health Catapult Finalist Spindiag hat am Dienstag verkündet, dass das Unternehmen eine Finanzierungsrunde der Serie B mit einem Volumen von  16,3 Millionen Euro abschließen konnte. Die Summe wird dazu genutzt, die Markteinführung der Rhonda Diagnostik-Plattform zur Detektierung des Sars-CoV-2 Virus zu finanzieren.

Das Freiburger Startup Spindiag hat kürzlich eine Finanzierungsrunde der Serie B in Höhe von 16,3 Millionen Euro abschließen können. An dieser vierten Finanzierungsrunde beteiligten sich bestehende Investoren und des Weiteren Think.Health Ventures, ein neuer Investor im Bereich Gesundheitsversorgung.

Die neuen Fördergelder werden vornehmlich für die Markteinführung der innovativen Rhonda Diagnostik-Plattform zur Detektierung des Sars-CoV-2 Virus verwendet werden.

Das Rhonda „Mini-Labor“ wurde mit Blick auf dezentrale Einstellungen konzipiert, um einfache und zuverlässige Tests direkt am Einsatzort bzw. in der jeweiligen Gesundheitseinrichtung zu ermöglichen. Es wendet einen zweistufigen Polymerase-Kettenreaktionstest (PCR) an, der eine vorteilhafte Variante des Labor-Goldstandard-PCR-Tests darstellt und in der Lage sein wird, in etwa 30 bis 40 Minuten Testergebnisse über eine Coronavirusinfektion zu liefern. Das System wird derzeit analytisch getestet und Spindiag erwartet die Marktzulassung in Deutschland und der EU im dritten Quartal 2020.

Die Investition folgt auf eine Förderung in Höhe von 6 Millionen Euro, die Spindiag und das Hahn-Schickard-Institut für Mikroanalytische Systeme im April 2020 gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg erhalten haben.

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung.