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Mehr Technik, weniger Stress! AIT startet Projekt zur Stressprävention für die alternde Bevölkerung

EIT Health Germany Partner Austrian Institute of Technology (AIT) hat den Start des mHealthINX-Projekts angekündigt. Das Endergebnis: eine digitale Stressbewältigungslösung für die alternde Bevölkerung

Arbeitsbedingter Stress führt häufig zu Folgeerkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dies gilt insbesondere für ältere Arbeitnehmer (55+). Darüber hinaus steigen die Kosten für psychische Störungen und arbeitsbedingte Depressionen in Europa konstant.

Um dem entgegenzuwirken, haben die AIT-Zentren Health & Bioresources und Digital Safety & Security zusammen mit neun europäischen Partnern das Projekt mHealthINX gestartet.

Die mHealthINX Lösung wird ein benutzerfreundliches, kohärentes und ganzheitliches Konzept, um ältere Mitarbeiter bei der Bewältigung ihres Stressniveaus und bei der Förderung ihrer psychischen Gesundheit zu unterstützen, anbieten. Ganz nach dem Motto: Indication – INtervention – eXperience.

  • Indication – Benutzer können ihr persönliches Stresslevel in mobiler, unauffälliger Art über objektive Messgeräte und subjektive Maßnahmen (Fragebögen, individuelle Einschätzung) sowohl messen, bewerten als auch ausarbeiten, welches via mHealthINX mobile solution verwaltet wird.
  • iNtervention – Das System zeigt über die Funktion personal guardian (persönlicher Wächter) kritische Belastungsniveaus an und schlägt über die Funktion personal advisor (persönlicher Berater) personalisierte und kontextsensitive Interventionen vor. Der personal guardian überwacht den allgemeinen Stressabbau der Benutzer und der personal advisor unterstützt die Benutzer bei der Bewältigung von Stresssituationen.
  • eXperience – Das mHealthINX System bietet eine völlig neuartige Interventions-eXperience, die Synergien zwischen klassischen, etablierten Technologien und innovativen, zukunftsorientierten Technologien nutzt.

Ziel ist es, dass das Konzept ältere Menschen in ihrer täglichen Arbeit unterstützt, indem es Stress erkennt, Verschlechterungen und Komplikationen vermeidet und schließlich ermöglicht, ohne Stress wieder mit Vergnügen zu arbeiten.

Das dreijährige Projekt wird vom Active and Assisted Living Program (AAL) und den nationalen Förderorganisationen FFG (Österreich), der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Schweiz) und ZonMw (Niederlande) kofinanziert. Das Gesamtprojektvolumen beträgt 2,9 Mio. Euro. Ein Konsortium aus zehn Organisationen aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden hat sich zusammengeschlossen, um die mHealthINX Lösung zu implementieren.

Weiterführende Informationen zum Projekt: http://www.mhealthinx.eu