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Living Brain zieht Risikokapitalgeber an und schließt eine 7-stellige Finanzierungsrunde ab

Der EIT Health Catapult und Headstart Awards Teilnehmer Living Brain schließt eine 7-stellige Finanzierungsrunde ab.

Die derzeitige kognitive Rehabilitation wird mit Bleistift/Papier, Desktop- oder Smartphone-Anwendungen durchgeführt. All diese Ansätze haben zu wenig Bezug zum Alltag und erfüllen nicht die Anforderungen einer komplexen kognitiven Rehabilitation, wie die Wissenschaft bewiesen hat. Der Einsatz von VR-Trainingssoftware kann diese Lücke schließen. Die Interaktion mit realen Szenarien wie einer Küche oder einem Garten, während man sich in einem Krankenhaus befindet, bietet zahlreiche Vorteile.

Living Brain digitalisiert die kognitive Rehabilitation mit virtueller Realität, psychologischen Lernparadigmen und Gamification. Die Trainingssoftware kann von mehr als 4 Millionen Patienten mit neurologischen Erkrankungen in Deutschland genutzt werden, um kognitive Fähigkeiten wie Handlungsplanung oder Aufmerksamkeit zu trainieren und ist mit einer Monitoring-Software für Ärzte und Therapeuten verbunden.

Menschen, die von einer kognitiven Rehabilitation betroffen sind, müssen wieder lernen, alltägliche Dinge selbständig zu tun. Alltagsnahe Szenarien, wie eine Küche oder ein Garten, werden vom Team von Living Brain genutzt: In der virtuellen Realität werden spielerisch Fertigkeiten trainiert, wie das Anpflanzen von Gemüse oder die Zubereitung eines Gerichts in einer Küche. In Kombination mit psychologischen Lernstrategien können so frühzeitig neuronale Bahnen neu verknüpft werden. Das Team um Barbara Stegmann, Till Ikemann und Julian Specht will den Betroffenen ermöglichen, ihr Training unabhängig von Ort und Zeit durchzuführen. Wo heute noch Stift und Papier das gängige Trainingsmedium sind, beschreitet Living Brain neue Wege – und ermöglicht damit ein Training, das die Rückkehr in den Alltag erleichtern soll.

Jetzt gab das Trio den Abschluss einer Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe bekannt. Die Summe ging über das Privatinvestoren-Netzwerk Companisto ein, innerhalb weniger Wochen beteiligten sich mehr als 600 Privatinvestoren an Living Brain. Darüber hinaus beteiligten sich auch die beiden Investorinnen Ina Schlie und Dorit Posdorf aus dem Netzwerk encourageventures.

 

„Das neue Kapital ermöglicht es uns nun, weiter in das Produkt zu investieren, um es flächendeckend und nachhaltig in die Versorgung zu integrieren, es Behandlern und Patienten zur Verfügung zu stellen und damit noch mehr Menschen auf ihrem Weg zurück in den Alltag zu unterstützen. Die weitere Etablierung von teora mind am Markt und die Entwicklung effektiver und wirtschaftlicher Lösungen für den Einsatz im Gesundheitsmarkt haben für uns jetzt oberste Priorität. Wir sind dankbar für das Vertrauen aller Investoren und Unterstützer, die uns seit langem begleiten, und wir sind stolz darauf, neue Partner an unserer Seite zu haben, die uns bei unserem weiteren Wachstum unterstützen werden.“ –sagt Barbara Stegmann, die Geschäftsführerin von Living Brain, über die Investition.

Mit dem neu gewonnenen Kapital will Living Brain vor allem das Produkt weiterentwickeln und die Marktdurchdringung vorantreiben. „In den letzten Monaten haben wir durch Zertifizierungen, klinische Studien und erste Verkäufe mehrere Meilensteine erreicht und gezeigt, dass wir mit unserem Produkt für viele Patienten einen Unterschied machen können. Besonders dankbar sind wir auch unserem Team, ohne das wir das alles nicht schaffen würden“, sagt CSO Julian Specht.

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team!