Die neue pharmazeutische Strategie der EU erkennt an, dass ein sicherer, erschwinglicher und effizienter Zugang zu neuen Therapeutika und Geräten eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Gesundheitssysteme nach einer Pandemie, bei der Verbesserung der Ergebnisse für die Patienten und bei der Aufrechterhaltung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen in verschiedenen Gesundheitssektoren spielen wird. Politische Entscheidungsträger auf EU- und nationaler Ebene erkennen auch die Notwendigkeit neuer Methoden der Evidenzgenerierung und -bewertung an, z. B. die Analyse von Big Data und Real-World-Daten, um die Entwicklung, Zulassung und Verwendung von Arzneimitteln zu unterstützen.
Parallel dazu machen Wissenschaftler rasche Fortschritte auf dem Weg zur nächsten Generation von Arzneimitteln in Bereichen wie zell- und genbasierten Therapien und Genomik, während fortschrittliche Computertechnik, KI, gemeinsame Datenräume und vieles mehr die Grenzen dessen, was die Datenwissenschaft leisten kann, immer weiter hinausschieben. Während die EU mit ihrer neuen Strategie und der wegweisenden Überarbeitung ihrer grundlegenden Arzneimittelgesetzgebung voranschreitet, stellt sich die entscheidende Frage, wie die Regulierung diese wissenschaftlichen und technologischen Durchbrüche antizipieren und berücksichtigen, Innovationen fördern und flexibel auf künftige Gesundheitskrisen, politische Prioritäten und die Anliegen der wichtigsten Interessengruppen reagieren kann.
Vor diesem Hintergrund veranstaltet Science|Business – Europas führendes Medienunternehmen, das sich auf Fragen der F&I-Politik spezialisiert hat – in Zusammenarbeit mit EIT Health und anderen hochrangige Dialoge in verschiedenen EU-Hauptstädten, um nationale Perspektiven zu diesem Thema zu sammeln (im Rahmen der Initiative Future Proofing Medicines).
Das Treffen am 28. und 29. September in Berlin bietet führenden Vertretern des deutschen Gesundheitswesens die Gelegenheit, ihre Ansichten über die Zukunft der Arzneimittelregulierung und ihre potenziellen Auswirkungen auf Industrie und Gesellschaft darzulegen und zu erörtern, wie die Möglichkeiten der medizinischen Wissenschaft, der Gesundheitsdaten und der digitalen Innovation in den kommenden Jahren voll ausgeschöpft werden können. Es handelt sich um das zweite hochrangige Treffen der Initiative „Future Proofing Medicines“, das die Zeit zwischen einem Experten-Rundtisch in Kopenhagen (Juni 2022) und einer öffentlichen Konferenz in Stockholm (1. Quartal 2023) während der schwedischen Präsidentschaft des Europäischen Rates überbrückt.
Wirtschaftliches und finanzielles Umfeld/Kapitalisierung und Finanzierung von Gesundheitsdienstleistungen
Politische, rechtliche, steuerliche und regulatorische Rahmenbedingungen
Die Belastbarkeit und Innovationsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems auf dem Prüfstand
Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen: Grüne Gesundheitsversorgung Gesundheit DIGITAL – 2025
Nick Schneider
Leiter der Abteilung Neue Technologien und Datennutzung, BMG
Prof. Freimut Schliess
Mitglied des Aufsichtsrates, EIT Health
Valerie Kirchberger
Chief Medical Officer & Managing Director, heartbeat medical
Dr. Christoph Löschmann
Vorsitzender des Verwaltungsrats, Gesundes Kinzigtal GmbH
Dr. Michael Alain Lüttgen
Stakeholder Relations Lead, EIT Health Germany GmbH
Prof. Dr. Dr. Alexander P. F. Ehlers
Facharzt für Medizinrecht, Facharzt für Allgemeinmedizin, Ehlers & Partner
Dr. Katharina Ladewig
Geschäftsführerin des Zentrums für KI, RKI
Präsenzveranstaltung:
Die Teilnahmegebühr für die zweitägige Veranstaltung inkl. Tagungsunterlagen, Einladung zum Abendessen, Mittagessen, Pausengetränken und kleinen Snacks beträgt pro Person: € 1.995,-
Onlineveranstaltung:
Die Teilnahmegebühr für die zweitägige Veranstaltung inkl. Tagungsunterlagen beträgt pro Person: € 795,-
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