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‚Hack for AMR‘ – Der EIT Health AMR Hackathon 2019

Zweiter EIT Health Germany AMR Hackathon vom 15. bis 17. November 2019 in der Akademie für Gesundheitsberufe in Heidelberg.

40 Studenten der Medizin und Tiermedizin, Ärzte und Einzelpersonen, die international im Gesundheitswesen tätig sind, kamen bei dieser Gelegenheit zusammen, um an einer der schwerwiegendsten Bedrohungen für die globale öffentliche Gesundheit zu arbeiten: Der Antibiotikaresistenz. Unterstützt von Mentoren aus Industrie, Wissenschaft und von EIT Health Germany erhielten die Hackathon-Teilnehmer das Aufgaben-Szenario „Strong superbug with super resistance“ und waren aufgefordert, 8-10 Lösungsansätze und deren Umsetzung – angefangen beim Technology Scouting über die Identifizierung der beteiligten Stakeholder, den regulatorischen Rahmen bis hin zur Skalierbarkeit der Lösung – zu entwickeln.

The Result: A contribution to the One Health Initiative (A European One Health Action Plan against AMR) with a White Paper.

Begleitet wurde die dreitägige Veranstaltung von Expertenvorträgen von Vertretern aus Industrie und Wissenschaft, die den teilnehmenden Teams als Orientierung dienten. Den Anfang machte am Freitagabend Olga Makarova von der Freien Universität Berlin, die als Hauptrednerin die Teilnehmer begrüßte und einen Überblick über das Thema, die aktuelle Herausforderungen und mögliche Therapiemechanismen für AMR gewährte. Weitere Redner und Mentoren waren: Marco Masia von der Initiative für Wissenschaft in Europa, der den Zusammenhang zwischen Wissenschaft und Politik in Fragen der AMR erläuterte, Dr. Ramzy Helou von Erasmus MC, der sein Programm AMR-Stewardship vorstellte, sowie Mark Sutton von Public Health England, der durch die aktuellen Methoden zur Identifizierung und Bekämpfung von AMR aus der Sicht der öffentlichen Gesundheit führte. des Weiteren wurde der Vortragsteil von António Ornelas-Soares von Beam Alliance, Elisabetta Cacace von der EMBL und Pablo-David Rojas von ‚Hacking Health‘ bestritten.

„Es war inspirierend zu sehen, wie so viele kluge und motivierte junge Menschen aus ganz Europa zusammenkommen und gemeinsam daran arbeiten, Lösungen für AMR zu finden. Die Teams befassten sich nicht nur mit den Fragen der Forschung und Entwicklung für neue antimikrobielle Wirkstoffe, bei denen viel Handlungsbedarf besteht, sondern auch mit der Prävention, wobei sie sich auf die Information über AMR, die Möglichkeiten der Impfung sowie Fragen der Hygiene konzentrierten – im Sinne eines One-Health-Ansatzes. Besonders beeindruckt hat mich, wie innovativ die Lösungen waren, die von der Nutzung von Gen-Editing-Technologien über die Verlängerung des Lebenszyklus von antimikrobiellen Mitteln bis hin zur Spielanalyse und Bürgerkunde reichten. AMR ist ein komplexes Thema, aber mit so viel Talent, Enthusiasmus und kreativer Energie bin ich optimistisch, dass Europa dieses Problem angehen kann“, sagte Olga Makarova von der Freien Universität Berlin.

Nach zwei Tagen intensiver Arbeit, Recherche und Betreuung durch die anwesenden Mentoren waren die Teams bereit, ihre Ideen vor der Jury zu präsentieren. Neun innovative Ideen wurden auf den Tisch gebracht. Ein Team nutzte die CRISPR-Technologie für den Kampf gegen AMR. Ein anderes Team beschäftigte sich mit Phagen als möglicher Lösung und ein drittes Team verwendete einen Ansatz mit immunmodulatorischen Therapeutika.

And the winners are…

Am Ende entschied sich die Jury für den ‚I-tree Health Approach‘ , der von Satish, Julia, Lara, Aakanksha und Issam präsentiert wurde. Das Team gewann eine Eintrittskarte für den EIT Health Summit in Paris im Dezember 2019. Unser Partner ‚Hacking Health‘ war jedoch von den präsentierten Ideen so beeindruckt, dass er sich entschied, ein weiteres Team für seine „visionäre Idee und exzellente Präsentation“ zu prämieren.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und ein großes Dankeschön an alle Partner und Unterstützer. Bis nächstes Jahr…..